Marc L. Vogler
komponist | pianist | dirigent

BIOGRAPHIE (deutsch)

Marc L. Vogler wurde 1998 im Ruhrgebiet geboren. Er erhielt mit vier Jahren ersten Klavierunterricht und war Schüler der Konzertpianisten Rainer M. Klaas, Tobias Koch und Paulo Álvares. Nach einigen frühen Auszeichnungen bei Jugend musiziert komponierte er im Alter von 16 Jahren seine erste abendfüllende Oper „Streichkonzert“ in 2 Akten (nach selbst verfasstem Libretto), welche 2016 im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen unter Leitung des Komponisten mit 12 Solisten und Orchester zur Uraufführung kam.

Nach dem Abitur begann Marc Vogler 2016 sein Kompositionsstudium bei Manfred Trojahn an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und wechselte  2018 an die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu Brigitta Muntendorf und Miroslav Srnka (bei dem er derzeit im Master of Music studiert). Erstmals als Dirigent trat er 2017 mit der Uraufführung einer Eigenkomposition mit der Jungen Bläserphilharmonie NRW im Rahmen der ExtraSchicht Essen in Erscheinung, wozu ein Interview in der Zeitschrift Der Spiegel erschien.

Marc Vogler ist Preisträger der Berliner Philharmoniker (Opus One 2020) und des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs 2022. Im Jahr 2020 wurde er für das Klavierstück "zorn" beim internationalen Kompositions-Wettbewerb Artistes en Herbe Luxemburg mit dem Sonderpreis für die beste Klavierkomposition ausgezeichnet.

 

Er erhielt Kompositionsaufträge u.a. für das Europäische Klassikfestival 2018 mit dem ungarischen Sinfonieorchester Pécs, das AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie (Radio-Sendung auf WDR 3), das Sinfonieorchester Königswinter und das Festival BTHVN 2020. Daneben komponierte er für das UNESCO-Kandidaturkonzert des französischen Leuchtturms Cordouan (2018) sowie für das Ensemble Musikfabrik (2019 & 2021). Seine Engagements führten ihn auch über die Landesgrenzen hinaus nach Österreich (Konservatorium Wien), Frankreich (Composer in Residence 2018) und Italien, wo er 2018 mit der Uraufführung seines "Ave Maria" im Mailänder Dom debütierte.

Während des Corona-Lockdowns 2020 komponierte Vogler ein Requiem, dessen Partitur er als „stumme Musik“ (Requiem von lat. requies: Ruhe, Rast) im Rahmen der Kunstaktion AnsehBar auf Gelsenkirchener Werbeplakatwänden ausstellte. Seine dritte Oper, ein Auftragswerk für die New Opera West, feiert ihre Premiere im März 2022 in Los Angeles (USA).


Als Dirigent arbeitete Vogler u.a. mit dem Kammerchor der HfMT Köln sowie als Assistent von Christian von Gehren mit dem Hochschulorchester der RSH Düsseldorf in einer Produktion mit dem Oratorienchor Augsburg zusammen. Kurse bei Georg Friedrich Haas, Carola Bauckholt, Oliver Schneller und Helmut Lachenmann sowie in der Académie des Jeunes Compositeurs 2019 ergänzen seine musikalische Ausbildung. Sein Orchesterdebüt als Pianist gab Vogler im Jahr 2015 mit der Sinfonietta Hungarica in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen. Daneben war er mehrfacher Gesangsstipendiat des Kölner Gürzenich-Chores bei Mario Hoff und spielt leidenschaftlich Jazz-Saxophon, Schlagzeug und Orgel.