Marc L. Vogler
komponist | pianist | dirigent

BIOGRAPHIE (deutsch)


Marc L. Vogler (*1998) begann 2016 sein Kompositionsstudium bei Manfred Trojahn (mit Nebenfach Dirigieren bei Christian von Gehren) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und studiert seit 2018 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Brigitta Muntendorf und Miroslav Srnka.

Er ist Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 (Kompositionspreis des Deutschlandfunk) sowie Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs 2022. Daneben wurde er im Rahmen von Opus One 2020 der Berliner Philharmoniker ausgezeichnet und gewann 2020 beim internationalen Kompositionswettbewerb Artistes en Herbe Luxemburg den Sonderpreis für die beste Klavierkomposition.

Vogler erhielt Kompositionsaufträge u.a. für das Europäische Klassikfestival 2018 mit dem ungarischen Sinfonieorchester Pécs, das Festival BTHVN zum Beethovenjahr 2020, das Sinfonieorchester Königswinter und die New Opera West Los Angeles (USA). Daneben komponierte er bereits mehrfach für das AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie (WDR) sowie das Ensemble Musikfabrik. Seine Musik wurde auch international aufgeführt, darunter bei der UNESCO-Kandidatur des Leuchtturms Cordouan (Frankreich), in der Kanack Hall Yokohama (Japan), in der Musikuniversität Wien (Österreich) sowie im Mailänder Dom (Italien). Erstmals als Dirigent trat er 2017 mit der Jungen Bläserphilharmonie NRW für eine Uraufführung bei der ExtraSchicht Essen in Erscheinung, wozu ein Interview in der Zeitschrift Der Spiegel erschien.

Sein während der COVID-19-Pandemie komponiertes Corona-Requiem für Bass, Chor, Orgel und Orchester wurde 2022 mit den Niederrheinischen Sinfonikern in Viersen-Dülken uraufgeführt, nachdem es zuvor noch im Lockdown als „stumme Musik“ auf Werbeplakatwänden im Gelsenkirchener Stadtraum ausgestellt war (Szeniale 2020). Über das Stück und dessen Uraufführung wurde u.a. in den WDR 3-Sendungen Tonart und Mosaik, im WDR Fernsehen sowie in zahlreichen Printmedien berichtet.