Marc L. Vogler
komponist | pianist | dirigent

BIOGRAPHIE (deutsch)

Marc L. Vogler wurde 1998 im Ruhrgebiet geboren. Er ist Preisträger der Berliner Philharmoniker (Opus One 2020) und wurde für das Klavierstück "zorn" beim internationalen Kompositions-Wettbewerb Artistes en Herbe 2020 mit dem Sonderpreis "Pianissimo" für die beste Klavierkomposition ausgezeichnet.

Im Alter von vier Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht und war Schüler der Konzertpianisten Rainer M. Klaas, Tobias Koch und Paulo Álvares.

Nach einigen frühen Auszeichnungen u.a. bei Jugend musiziert komponierte Vogler im Alter von 16 Jahren seine erste abendfüllende Oper „Streichkonzert“ in 2 Akten (nach selbst verfasstem Libretto), welche am 15. Januar 2016 im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen unter Leitung des Komponisten mit 12 Sängern und Orchester uraufgeführt wurde. Die Presse lobte die Uraufführung, das begeisterte Publikum feierte das Werk, die Interpreten und den Komponisten mit stehenden Ovationen.

Nach dem Abitur (Ø 1,0) begann Vogler 2016 sein Kompositionsstudium bei Manfred Trojahn an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und studierte ab Sommer 2018 weiter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Brigitta Muntendorf. Erstmals als Dirigent trat er 2017 mit der Uraufführung einer Eigenkomposition mit der Jungen Bläserphilharmonie NRW im Rahmen der ExtraSchicht Essen in Erscheinung, wozu ein Interview in der Zeitschrift DER SPIEGEL erschien.

Marc Vogler erhielt Kompositionsaufträge u.a. für das Europäische Klassikfestival 2018 mit dem ungarischen Sinfonieorchester Pécs, das AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie 2019 und 2021 (Radio-Sendung auf WDR 3), das Sinfonieorchester Königswinter und das Festival BTHVN 2020, sowie für das UNESCO-Kandidaturkonzert des französischen Leuchtturms Cordouan (2018) und das renommierte Ensemble Musikfabrik (2019 & 2021). Seine Engagements führten ihn über die Landesgrenzen hinaus nach Österreich (Konservatorium Wien), Frankreich (Composer in Residence 2018) und Italien, wo er 2018 mit der Uraufführung seines "Ave Maria" im Mailänder Dom debütierte.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Vogler zuletzt durch sein während des Corona-Lockdowns 2020 komponiertes Requiem für Chor und Orchester bekannt, dessen Partitur auf Gelsenkirchener Werbeplakatwänden als „stumme Musik“ (Requiem von lat. requies : Ruhe, Rast) veröffentlicht und von WDR 3 präsentiert wurde.

Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit dem Kammerchor der HfMT Köln sowie als Assistent von Christian von Gehren mit dem Hochschulorchester der RSH Düsseldorf in einer Produktion mit dem Oratorienchor Augsburg zusammen. Kurse bei Georg Friedrich Haas, Carola Bauckholt, Oliver Schneller und Helmut Lachenmann sowie in der Académie des Jeunes Compositeurs 2019 ergänzen seine musikalische Ausbildung. Sein Orchesterdebüt als Pianist gab Vogler im Jahr 2015 mit der Sinfonietta Hungarica in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen. Daneben war er mehrfacher Gesangsstipendiat des Kölner Gürzenich-Chores bei Mario Hoff und spielt leidenschaftlich Jazz-Saxophon, Schlagzeug und Orgel.